Obwohl in den letzten Jahren von der Praxis, nur Konfirmierte zum Abendmahl zuzulassen, Abstand genommen wurde, so ist die Konfirmation trotzdem auch heute noch für viele Jugendliche eine wichtige Etappe auf dem Weg zum “Erwachsenwerden”.
Was bedeutet Konfirmation?
Bei der Konfirmation wird ein Bekenntnis abgelegt zum Glauben und zu der Kirche, zu der man durch die Taufe bereits gehört. Da die Taufe in der Regel im Säuglingsalter auf Wunsch der Eltern erfolgt, wird das persönliche Glaubensbekenntnis bei der Konfirmation nachgeholt. Die Jugendlichen gehören nun aus eigenem Willen zur Gemeinschaft der Christen und im feierlichen Gottesdienst bittet die Gemeinde, dass Gott auch in schweren Zeiten des Erwachsenwerdens und den Stürmen des Lebens bei den Jugendlichen ist.
Was ist Voraussetzung zur Konfirmation?
Zunächst einmal ist zur Konfirmation natürlich die Taufe Voraussetzung. Sollte ein Konfirmand noch nicht getauft sein so wird er in der Regel einige Wochen vor der Konfirmation getauft. Die zweite Voraussetzung zur Konfirmation ist die “erfolgreiche” Teilnahme am Konfirmandenunterricht. Zwar muss heute, anders als noch vor einigen Jahrzehnten, kein Konfirmand mehr eine Prüfung ablegen, aber dennoch gehört zum erfolgreichen Abschluss des Konfirmandenunterrichts mehr als nur bloße Anwesendheit. Dabei legt die Gemeinde besondern wert darauf, dass der Wille zur Konfirmation erkennbar ist und so auch der Gottesdienst regelmäßig (mindestens 20 Mal während der Konfirmandenzeit) besucht wird. Das heißt jetzt aber nicht, dass alle Konfirmanden um ihre Konfirmation bangen müssen. Wir werden in jedem Fall rechtzeitig, also lange bevor solche Entscheidungen im Raum stehen, den Kontakt zu Konfirmand und dessen Eltern suchen.
Wie läuft der Konfirmandenunterricht ab?
Anders als es früher war, steht im Konfirmandenunterricht schon lange nicht mehr das bloße Auswendiglernen von Glaubenssätzen im Vordergrund, auch wenn wir natürlich auf wichtige Texte (Vater Unser, Glaubensbekenntnis und Psalm 23) weiterhin wert legen.
Im Zentrum unserer Konfirmandenarbeit steht das Ziel die Jugendlichen in ihrem Glaubensweg zu bestärken und, sofern noch nicht vorhanden, Interesse am Glauben zu wecken.
Wer macht den Konfirmandenunterricht?
Der Inhalt des Konfirmandenunterrichts wird vom Kirchenvorstand im Zusammenwirken mit den Kursleitern bestimmt. Unsere Konfirmandenkurse werden derzeit von Pfarrer Arne Langbein und Diakon Jürgen Weich geleitet. Sie leiten jeweils einen Konfirmandenkurs in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern aus der [[Jugendarbeit|Evangelischen Jugend Schwandorf]]. Die jugendlichen Mitarbeiter übernehmen viele der nicht-theologischen Inhalte und stehen als Ansprechpartner aus der eigenen Generation für die “Konfis” zur Verfügung.
Was kommt nach der Konfirmation?
Den Konfirmierten stehen weiterhin unsere speziellen Jugendgottesdienste offen. Außerdem stehen ihnen sowohl die Pfarrer als auch ihre ehemaligen Mitarbeiter jederzeit als Ansprechpartner für den weiteren Glaubensweg zur Verfügung.
Eine weitere Möglichkeit um “dabei zu bleiben”, sind neben der Teilnahme am Gemeindeleben die verschiedenen Angebote der Evangelischen Jugend Schwandorf und ihrer “großen Schwester” der Evangelischen Jugend im Dekanat Sulzbach-Rosenberg. Dort gibt es ein buntes Programm von Freizeiten, Gottesdiensten, Tagesfahrten und anderen Aktionen in der Region und auch im Ausland (z.B. die große Sommerfreizeit des Dekanats nach Kroatien, Korsika oder Spanien).
Quelle: Teile dieser Seite wurden der Internetseite der evangelisch-lutherischen Landeskirche entnommen. Dort erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Konfirmation.



