Ausstellung „Bewegte Frauen“ in der Erlöserkirche

Teilnehmer/innen am Begegnungsabend
Bildrechte: Ingo Lang

Migrationsgeschichten von 1945 bis heute

Die Ausstellung wurde am 8. Juli eröffnet und kann noch bis 24. Juli zu den Bürozeiten (Montag von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag von 9 bis 12 Uhr) oder mit Anmeldung im Pfarramt Tel. 09431 2352 besucht werden.

Am 14. Juli fand im Rahmen dieser Ausstellung ein Begegnungsabend statt. Sieben Frauen, die jetzt in Schwandorf und Umgebung leben, schilderten in berührender Weise ihren Weg aus Ihrer Heimat zu uns nach Deutschland.

Sie brachen auf aus Sibirien, Syrien, der Slowakei, Schlesien (jetzt Polen), Eritrea, Indonesien und Australien. Ihre Motive waren sehr unterschiedlich: Mutige Frauen, die der Liebe wegen oder zum Studieren nach Deutschland kamen, Frauen, die auf der Suche nach Arbeit waren oder besseren  Lebensbedingungen für sich und ihre Kinder, aber auch Frauen, die vor Krieg und Terror geflohen sind.

Geschichten vom Aufbruch, von Freud und Leid und Ankommen wurden auf bewegende Art und Weise offen und sehr wahrhaftig erzählt. Man konnte spüren, was es den Frauen bedeutete, dass hier Menschen waren, die Ihnen interessiert und vorurteilslos zuhörten. „Es war mir eine Ehre meine Geschichte erzählen zu dürfen“, bedankte sich eine Teilnehmerin.

Dass im Besonderen die geflüchteten Frauen hier bei uns ihren Platz gefunden haben, ist vor allem engagierten Menschen zu verdanken, die sie unterstützt und begleitet haben, Menschen, denen an diesem Abend Dank gesagt wurde.

Für Heiterkeit sorgten die Geschichten rund um das Erlernen der Sprache, speziell der bayerischen.

Für ihre Bereitschaft und ihren Mut wurde den Frauen mit herzlichem Applaus und einem Präsent gedankt.