Evangelische Kirchengemeinde zeigt sich solidarisch

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Bildrechte: Thomas Huber

Nach langer Beratung hat sich die Leitung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Schwandorf dazu entschlossen, in den kommenden Wochen alle Veranstaltungen, inklusive der Gottesdienste, abzusagen.

Von sich aus hatten Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen ihre jeweiligen Kreise und Veranstaltungen schon vergangene Woche ruhen lassen.

Die evangelische Kirchengemeinde möchte sich mit dem freiwilligen Verzicht auf das Feiern von Gottesdiensten solidarisch zeigen mit denen, die jetzt schließen müssen. Man wolle damit außerdem ein Zeichen setzen, dass die aktuellen Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos möglichst breit von allen Bereichen der Gesellschaft getragen werden.

So lautet das Fazit des Kirchenvorstands, der in einer Online-Konferenz am vergangenen Freitag verschiedene Möglichkeiten abgewogen hat, um den neuen Verordnungen sinnvoll begegnen zu können. So werden vom 3. November bis 18. November (Buß- und Bettag) Gottesdienste in der gewohnten Form nicht stattfinden. Alternativen für die entfallenden spirituellen Angebote werden erarbeitet und die bereits angekündigten „Evangelischen Tage“ sollen in anderer Form begangen werden. Die für den 8. November 2020 geplante Gemeindeversammlung wird verschoben.

Das Gemeindebüro in der Bahnhofstraße in Schwandorf ist zu den Öffnungszeiten wie gewohnt erreichbar. Auch die Erlöserkirche ist wie üblich geöffnet und lädt ein zu Gebet und Andacht. Für seelsorgerliche Fragen stehen Diakon Jürgen Weich und Pfarrer Arne Langbein selbstverständlich zur Verfügung.