21. Juni 2020 2.So.n. Trinitatis

eine Anleitung für einen Gottesdienst

für dich und deine Familie zum 2. Sonntag nach Trinitatis 21. Juni 2020
21. Juni 2020 2.So.n. Trinitatis

Zu Beginn kommen wir zur Ruhe. Hören wir auf die Kirchenglocken. Der vertraute Klang lädt uns zum Gebet ein.

Glockenläuten Erlöserkirche Schwandorf

 

Wir entzünden eine Kerze, denn wir wissen: Auch hier und heute sind wir eingeladen und getragen von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.


 

Wir lesen in der Bibel, gerne auch vers- bzw. satzweise reihum. Das Evangelium für diesen Sonntag findet sich bei Lukas, Kapitel 14.

16 Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein.
17 Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon bereit!
18 Da fingen sie alle an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.
19 Und ein andrer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.
20 Wieder ein andrer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet; darum kann ich nicht kommen.
21 Und der Knecht kam zurück und sagte das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Verkrüppelten und Blinden und Lahmen herein.
22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.
23 Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde.
24 Denn ich sage euch: Keiner der Männer, die eingeladen waren, wird mein Abendmahl schmecken.

 

Gerne können wir nun das Glaubensbekenntnis sprechen. Es verbindet uns – wie wir immer sagen – mit Christen aller Zeiten, aller Länder und aller Konfessionen.


 

Wir laden ein zuzuhören: eine kurze Andacht von Pfarrer Arne Langbein zu Matthäus 11, 25-30.


 

In einem Moment der Stille oder gern auch laut ausgesprochen beten wir für die, die uns wichtig und wertvoll sind.


 

Wir beten das Vaterunser, auch dieses verbindet uns über alle aktuell nötigen Entfernungen hinweg, miteinander und mit Gott.


 

Wir stellen uns unter Gottes Segen, das dürfen und das können wir auch ohne Pfarrer oder Diakon! Feiern wir gemeinsam, dann sprechen wir uns mit Namen an und sagen: „Gott segne dich, (Name)“. Feiern wir allein, dann dürfen wir uns selbst umarmen und uns selbst zusprechen: „Gott segne mich.“

Amen! Und – ja, ganz sicher: So wird es sein!

Gott behüte uns alle, bis wir, so Gott will, bald wieder gemeinsam feiern können!


 

Wir laden Sie am Ende dieses Gottesdienstes zum Singen ein. Wir singen zusammen mit Natalie Lutschinski, Anja und Christoph Spengler das Lied "Lobe den Herrn, meine Seele" (KAA 010)

Lobe den Herrn, meine Seele, und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat, Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn, loben den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele

(Kanon wird nach jeder Strophe wiederholt)

  1. Der meine Sünden vergeben hat,
    der mich von Krankheit gesund gemacht,
    den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
    von Herzen ihm ewiglich singen:
     
  2. Der mich im Leiden getröstet hat,
    der meinen Mund wieder fröhlich macht,
    den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
    von Herzen ihm ewiglich singen:
     
  3. Der mich vom Tode errettet hat,
    der mich behütet bei Tag und Nacht,
    den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
    von Herzen ihm ewiglich singen:
     
  4. Der Erd und Himmel zusammenhält,
    unter sein göttliches Jawort stellt,
    den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
    von Herzen ihm ewiglich singen:

Text (nach Psalm 103) und Melodie: Norbert Kissel
(c) 1991 SCM Hänssler, D-71087 Holzgerlingen