26. April 2020 Misericordias Domini

eine Anleitung für einen Gottesdienst

für dich und deine Familie zum Sonntag Misericordias Domini 26. April 2020
26. April 2020 Misericordias Domini

​Zu Beginn kommen wir zur Ruhe. Hören wir auf die Kirchenglocken, die auch in dieser Zeit zum Gebet einladen.

Glockenläuten Erlöserkirche Schwandorf

 

Wir entzünden eine Kerze, denn wir wissen: Auch hier und heute sind wir eingeladen und getragen von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.


 

Wir lesen in der Bibel, gerne auch vers- bzw. satzweise reihum. Das Evangelium für diesen Sonntag findet sich im Evangelium nach Johannes, Kapitel 10

11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
12 Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht, und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie,
13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,
15 wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. 
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29 Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen.
30 Ich und der Vater sind eins.

 

Gerne können wir nun das Glaubensbekenntnis sprechen. Es verbindet uns – wie wir immer sagen – mit Christen aller Zeiten, aller Länder und aller Konfessionen.


 

Wir laden ein zuzuhören: eine kurze Andacht von Pfarrer Arne Langbein mit Gedanken zu diesem Sonntag.

Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir.
Jona 2, 3

 


 

In einem Moment der Stille oder gern auch laut ausgesprochen beten wir für die, die uns wichtig und wertvoll sind.


 

Wir beten das Vaterunser, auch dieses verbindet uns über alle aktuell nötigen Entfernungen hinweg, miteinander und mit Gott.


 

Wir stellen uns unter Gottes Segen, das dürfen und das können wir auch ohne Pfarrer oder Diakon! Feiern wir gemeinsam, dann sprechen wir uns mit Namen an und zu „Gott segne dich, (Name)“. Feiern wir allein, dann dürfen wir uns selbst umarmen und uns selbst zusprechen: „Gott segne mich.“

Amen! Und – ja, ganz sicher: So wird es sein!

Gott behüte uns alle, bis wir so Gott will bald wieder gemeinsam feiern können!


 

Wir laden Sie ein zum Singen! Herzlichen Dank an Florian Sorgenfrei an der Orgel, der dieses Stück extra für diesen Gottesdienst eingespielt hat. Nach dem Vorspiel singen wir aus Kommt-atmet-auf, unserem lila Gesangbuch, die Nummer 0153.

  1. Wir stehen im Morgen. Aus Gott ein Schein
    durchblitzt alle Gräber Es bricht ein Stein.
    Erstanden in Christus. Ein Tanz setzt ein.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, es bricht ein Stein.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, ein Tanz steht ein.
     
  2. Ein Tanz, der um die Erde und Sonne kreist,
    der Reigen des Christus, voll Kraft und Geist,
    der Tanz, der uns alle dem Tode entreißt.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, es bricht ein Stein.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, ein Tanz steht ein.
     
  3. An Ostern, o Tod, war das Weltgericht.
    Wir lachen dir frei in dein Angstgesicht.
    Wir lachen  dich an, du bedrohst uns nicht.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, es bricht ein Stein.
    Halleluja, Halleluja, Halleluja, ein Tanz steht ein.

Text: Jörg Zink, Musik: Hans-Jürgen Hufeisen
(c) Edizione Dolce Musica, Zürich