Weltgebetstag der Frauen in Schwandorf …
Der Ökumenische Gottesdienst unter der Leitung und Organisation von Inge Stöhr und Elisabeth Grosser lud viele Frauen und (weniger) Männer ein daran teilzunehmen. Mit den Gemeinden St. Jakob, Kreuzberg, Klardorf-Büchelkühn, Herz-Jesu und St. Paul, sowie der Gemeinde der Mennoniten, feierten wir einen musikalischen, nachdenklichen und dennoch ermunternden Gottesdienst.
Nigeria wurde als Land mit seinen ganzen Herausforderungen vorgestellt, 3 Geschichten von 3 Frauen - ihr herausforderndes Leben in tiefem Glauben verwurzelt - brachten uns näher, wie christliches Leben in Nigeria gelebt wird. Wieviel Hoffnung und Glauben diese Frauen den Widrigkeiten des Lebens entgegensetzen. Eine Bildmeditation über die gestalterische Kraft des Plakates vervollständigte diese Vorstellung vom Leben in Nigeria.
„Kommt! Bringt Eure Last!“ (11. Kapitel, Matthäusevangelium)
Auch wir konnten in diesem Gottesdienst unsere Last(en) loswerden, in Form eines Steines, den sich jeder Besucher aussuchen konnte oder selbst mitbrachte. Wir legten unsere „Last“ symbolisiert durch einen Stein vor dem Altar ab.
Unter der musikalischen Leitung von Frau Müssig, eingeübt als ökumenischer Chor aus den teilnehmenden Gemeinden, erlebten wir die Lieder zum Frauenweltsgebetstag als Power und klangvolle Ummalung des Gottesdienstes.
Mit der Kollekte des diesjährigen Frauenweltgebetstages werden über 100 Projekte weltweit unterstützt. Danke an die Geber.
Zum Abschluss des Gottesdienstes übergab Inge Stöhr die Kerze des diesjährigen Frauenweltgebetstages an Frau Ehrenreich. Die Gemeinde Klardorf- Büchelkühn wird die Ausrichtung des nächsten Weltgebettages 2027 übernehmen. Wir wünschen viel Freude dabei. 2027 ist auch ein Jubiläumsjahr des Frauenweltgebetstages: 100 Jahre Weltgebetstag, das ist wahrlich ein Grund zum Feiern.
Wir luden anschließend zum gemeinsamen Essen und Austausch in unsere Gemeinderäume. Nach original nigerianischen Rezepten verköstigten wir die zahlreichen Teilnehmer, und ließen so den Tag, die Vorbereitungen und den Abend ausklingen. Wir sagen: das war ein gelungener und schöner Weltgebetstag 2026. Danke an alle Mitmachenden und alle Teilnehmer. Auf ein Wiedersehen 2027.
Wer sich für noch mehr Informationen, Rezepte, etc. interessiert: www.weltgebetstag.de bietet weitere Informationen, Geschichten und Infos. Dort kann auch weiterhin gespendet werden.
… und Wackersdorf
Der Weltgebetstag in der Friedenskirche in Wackersdorf wurde von den evangelischen Frauen unter Leitung von Marianne Brand vorbereitet. Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher bekamen am Kircheneingang Steine, die sie während des Gottesdienstes am Altar ablegen konnten als Symbol für die Lasten, die sie tragen. Viele bunte Schmetterlinge, die Christiane Rauch gebastelt hatte, schmückten den Kirchenraum und konnten am Ende von den Anwesenden mitgenommen werden.
Nach dem Gottesdienst traf man sich im gut gefüllten Gemeindesaal, um Spezialitäten aus Nigeria zu verkosten, die das Weltgebetstagsteam vorbereitet hatte.