Corona


 

Hygiene-Grundkonzept der evang.-luth. Kirchengemeinde Schwandorf

Stand 7. Oktober 2020


Die folgenden Bestimmungen basieren auf dem Update der ELKB vom 25.6.2020

 

1. Allgemein 

Beim Betreten und Verlassen des Gemeindezentrums bzw. des Gemeinderaums in Wackersdorf, der Erlöserkirche wie der Friedenskirche, ist ein Mundschutz zu tragen und der Sicherheitsabstand von 1,5 m zu wahren.

Auf dem gesamten Vorplatz und im Garten Augustinstraße ist auf ausreichenden Abstand zu achten; ist dies vor oder nach einer Veranstaltung im Gemeindezentrum nicht möglich, soll auch im Außenbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

In allen Räumen ist Desinfektionsmittel bereit zu halten.

Beim Betreten und Verlassen des Gebäudes bzw. Raumes sind die Hände zu desinfizieren.

Die Treppenhäuser dürfen nur einzeln betreten werden.

Gleiches gilt für die Sanitärräume.

Die allgemeinen Verhaltensregeln zur Verhinderung der Ansteckungsgefahr (z.B. Husten oder Niesen in die Armbeuge) sind zu beachten.

Den ausgehängten Hinweisen zum Infektionsschutz ist Folge zu leisten.

Personen die unter Quarantäne stehen, positiv auf Covid-19 getestet wurden oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Corona-Erkrankten hatten, dürfen das Gemeindezentrum nicht betreten. Dies gilt auch für Personen, die erkältungsähnliche Symptome aufweisen oder eine ansteckende Krankheit haben.

 

2.  Gemeindliche Gruppen und Kreise

Der Kirchenvorstand hat im Rahmen der Erstellung dieses Konzepts eine Gefährdungsbeurteilung der Räumlichkeiten durchgeführt. Die Leiterinnen und Leiter der Gruppen, Gremien, Chöre und Kreise sind dennoch verpflichtet, auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsbestimmungen zu achten.

Feste Plätze für die Teilnehmenden sind – zum Beispiel durch Bestuhlung – zu kennzeichnen.

Die Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung sind auf einem Meldeblatt zu registrieren. Dieses wird nach der jeweiligen Veranstaltung im Gemeindebüro (Briefkasten) abgegeben. Vordrucke sind per mail oder im Gemeindebüro erhältlich.

Kontrollen am Eingang stellen sicher, dass die ermittelte Aufnahmekapazität und die Abstandsregelung bei Betreten und Verlassen des Veranstaltungsortes zuverlässig eingehalten werden und Personenansammlungen vor dem Raum bzw. vor dem Gebäude nicht zustande kommen.

Türen werden vor und nach einer Veranstaltung geöffnet, so dass Teilnehmende die Türgriffe nicht berühren müssen.

Die jeweiligen Räume sind regelmäßig zu lüften (mindestens 10 Minuten je volle Stunde).

Der Austausch von Material (auch Geschirr, Flaschen, etc.) ist zu vermeiden.

Vor und nach der jeweiligen Veranstaltung werden Gemeinde- und Sanitärräume durch das Reinigungspersonal gereinigt.

Alle Leiterinnen und Leiter dokumentieren durch ihre Unterschrift, dass sie das Hygienegrundkonzept der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Schwandorf zur Kenntnis genommen haben. Hierzu nimmt der Vorsitzende des Kirchenvorstands mit ihnen Kontakt auf.

 

3.  Alle Gremien, Gruppen und Kreise benötigen ein speziell auf sie zutreffendes Hygienekonzept. Dieses wird von der Gemeindeleitung vorbereitet.

 

4. Dieses Hygienegrundkonzept liegt in Papierform ausgedruckt vor. Und ist auf der Homepage der Kirchengemeinde nachzulesen.

Außerdem wird es den Verantwortlichen zur Planung von Treffen bzw. für die Nutzung der Räume zur Verfügung stehen. Es kann auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder einer sonstigen Sicherheitsbehörde vorgelegt werden.

 

5. Sonstiges

Der Kirchenvorstand bleibt aufmerksam für die allgemeine Entwicklung und das Verhalten vor Ort, um das Hygienegrundkonzept oder Teile davon zeitnah zu überarbeiten. Der Kirchenvorstand trägt die Verantwortung für das Konzept und seine Umsetzung, ist dankbar für konstruktive Kritik und lässt sich gerne beraten.

 

 

 


 

Hygiene-Konzept für Gottesdienste in der evang.-luth. Kirchengemeinde Schwandorf

Stand 22. September 2020

 

Die folgenden Bestimmungen basieren auf der gemeinsamen Verpflichtung der katholischen (Erz-) Diözesen Bayerns und der Evangelischen Landeskirche Bayern im Hinblick auf eine Erlaubnis von gottesdienstlichen Versammlungen in Kirchen und den Grundsätzen zum Schutz der Gesundheit in Gottesdiensten in der Zeit der Corona-Pandemie und Empfehlungen für ein Infektionsschutz- Konzept vor Ort der ELKB vom 25.4.2020.

 

1. Orte und Zeiten, maximale Besucherzahl

(1.1) Ab 31.5.20 finden in der Erlöserkirche Schwandorf am Sonntag um 9.30 Uhr wieder öffentliche Gottesdienste statt, ab 21.6.20 zusätzlich in der Friedenskirche Wackersdorf um 11 Uhr (bis auf Ausnahmen).

(1.2) Der Gottesdienstplan wird mit Beschluss des Kirchenvorstandes vom 26.5.2020 vorübergehend entsprechend vereinfacht.

(1.3) In der Erlöserkirche finden bei Idealbelegung 70 Besucher Platz (bei 4m Liturgenabstand und Emporennutzung). In der Friedenskirche sind es entsprechend 30 Plätze. Dazu kommen jeweils 4 Mitwirkende (Liturg, Organistin, 2 Ordner/ Mesner). Besucher eines Hausstandes sowie auf Wunsch eines weiteren Hausstandes dürfen zusammensitzen.

(1.4) Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten (spätestens Donnerstag 12 Uhr) telefonisch im Pfarramt (09431-2352) Plätze reservieren und müssen diese bis 10 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes eingenommen haben. Spontane Besuche sind möglich, sofern Plätze frei sind.

(1.5) Selbstverständlich dürfen Menschen, die unter Quarantäne stehen, positiv auf Covid-19 getestet wurden oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Corona Erkrankten hatten, nicht am Gottesdienst teilnehmen. Auch Menschen, die an Erkältungs- oder sonstigen ansteckenden Krankheiten leiden, bitten wir auf einen Gottesdienstbesuch zu verzichten.

 

2. Sicherheitsteam

(2.1) Zum Team gehören an jedem Sonntag in Schwandorf zwei Mitglieder des Kirchenvorstandes und der/die Liturg*in, in Wackersdorf die jeweiligen Mesner und der/die Liturg*in. Eine entsprechende Liste wird im Kirchenvorstand erstellt. Vertretungen sind selbständig zu regeln.

(2.2) Das jeweilige Team ist vertraut mit dem Hygienekonzept, hält es selbst ein, hilft bei dessen Umsetzung und hat auch die nötige Entscheidungsgewalt.

(2.3) Ein Mitglied beaufsichtigt die ganze Zeit über den Eingangsbereich, heißt die Leute willkommen, kontrolliert, ob ein Mundschutz getragen wird, gibt Desinfektionsmittel für die Hände und weist ihnen ihre Plätze zu.

(2.4) Wenn alle Plätze belegt sind, muss die Türe geschlossen werden. Außen ist der Hinweis anzubringen, dass die Plätze alle belegt sind. Die Gottesdienstbesucher werden namentlich überprüft und abgehakt auf der Anmeldeliste; ihnen werden die vorgesehenen Plätze zugewiesen. Spontanbesucher werden ergänzt, sofern Plätze vorhanden sind. Die Liste der Namen wird 14 Tage nach dem Gottesdienst vernichtet.

(2.5) Sind alle Plätze vergeben können weitere Gäste in Schwandorf ggf. auf freie Plätze im folgenden Gottesdienst in Wackersdorf oder auf den nächsten Sonntag bzw. das gemeindliche Onlineangebot verwiesen werden.

(2.6) Anfallende Mesneraufgaben werden nach Absprache verteilt.

(2.7) Die wichtigsten Verhaltensregeln werden zudem im Aufsteller und im Eingangsbereich gut lesbar ausgehängt. Bei der Begrüßung und bei den Abkündigungen darauf aufmerksam gemacht.

 

3. Kirchenraum und Abstandswahrung

(3.1) Auf dem Vorplatz, im Vorraum und im Kirchenraum sind 1,5 Meter Abstand einzuhalten. Das Team achtet darauf, dass die Kirche nur einzeln bzw. von Angehörigen eines Haushaltes betreten wird.

(3.2) Im Kirchenraum sind Plätze markiert (siehe Sitzplan). Sie sind in alle Richtungen 1,5 Meter voneinander entfernt und 4m vom Altar bzw. Ambo.

(3.3) Für die Mitwirkenden sind ggf. zusätzlich Stühle platziert.

(3.4) Die Empore in der Erlöserkirche wird über ein Einbahnstraßen-System über die beiden Treppenaufgänge erschlossen.

(3.5) Beim Verlassen der Kirche müssen zunächst die hinteren und äußeren Plätze verlassen werden und erst am Ende die Empore. Es ist auf den nötigen Abstand zu achten.

 

4.  Hygiene

(4.1) Im Kirchenraum sind alle Gesangbücher, Bibeln, Flyer und die Kinderecke entfernt. Bei Bedarf bekommt jede*r Mitfeiernde ein Blatt mit dem Ablauf und den Texten des Gottesdienstes, das mit nach Hause zu nehmen ist. Eigene Gesangbücher dürfen mitgebracht werden.

(4.2) Jede/r Mitfeiernde soll einen eigenen Mundschutz mitbringen und beim Betreten und Verlassen der Kirche tragen. Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Das Team hat einen Vorrat an Einweg- Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verteilung nach Bedarf. Auch diese Gegenstände sind mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen.

(4.3) Im Eingangsbereich wird für die Gottesdienstbesucher Desinfektionsmittel zur Selbstbedienung bereitgestellt.

(4.4) In den gut zugänglichen Toilettenräumen besteht die Möglichkeit, sich mit Seife die Hände zu reinigen. Die Benutzung der Toilettenräume geschieht auf eigene Verantwortung.

(4.5) Jegliche Berührungen von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind die ganze Zeit über zu vermeiden. Das gilt gerade auch bei Begrüßung und Verabschiedung.

(4.7) Der/die jeweilige Liturg*in spricht im Gottesdienst ohne Maske; wahrt dabei aber einen Mindestabstand von 4 Metern. Deshalb wird die Kanzel der Friedenskirche nicht genutzt; ein Lesepult bzw. der Ambo sind hinter dem Altar platziert.

(4.8) Der Kirchenraum und besonders die Sitzplätze werden wöchentlich gründlich gereinigt. Die Reinigungskraft wird auf die besondere Anforderung aufmerksam gemacht.

 

5. Gottesdienstgestaltung

(5.1) Alle liturgischen Gesänge unterbleiben. Der Gemeindegesang ist auf wenige Verse reduziert. Bei Sitzabstand unter 2m ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Orgelmusik bekommt eine besonders wichtige Rolle.

(5.2) Für die Kollekte stehen wie gewohnt am Ausgang Behälter bereit. Auf das Herumgeben des Klingelbeutels wird verzichtet. Stattdessen wird gebeten, evtl. eine Spende zu überweisen.

(5.3) Auf Abendmahlsfeiern wird bis zur Konfirmationsfeier am 11.7. verzichtet. Ab dem 4.10.20 (Erntedank) wird zu ausgewählten Anlässen wieder Abendmahl in einfacher Form und mit Wandelkommunion gefeiert. Die jeweiligen Laufwege sind so zu erklären und deutlich zu machen, dass Engstellen vermieden werden.

(5.5) Während des Gottesdienstes sollte jede*r auf seinem*ihrem Platz bleiben. Ist das nicht möglich, müssen die nötigen Abstände von allen Betroffenen eingehalten werden.

(5.6) Gottesdienste im Freien (mit bis zu 200 Personen) finden nur im Ausnahmefall und nach gründlicher Vorbereitung mi jeweils eigenem Sicherheitskonzept statt.

(5.7) Für Kasualien beschließt der Kirchenvorstand ein eigenes Sicherheitskonzept.

 

6. Sonstiges

(6.1) Der Kirchenvorstand bleibt aufmerksam für die allgemeine Entwicklung und das Verhalten vor Ort, um das Sicherheitskonzept oder Teile davon zeitnah zu überarbeiten. Dazu gehören auch die Fragen der Häufigkeit der Gottesdienste und von Absagen, wenn die Anforderungen des Konzeptes nicht mehr geleistet werden können.

(6.2) Der Kirchenvorstand trägt die volle Verantwortung für das Konzept und seine Umsetzung, ist dankbar für konstruktive Kritik und lässt sich gerne beraten.