Gottesdienst zu Hause

eine Anleitung für einen Gottesdienst

für dich und deine Familie zum Sonntag Judika, 29. März 2020
29. März 2020 Sonntag Judika

Zu Beginn kommen wir zur Ruhe. Hören wir auf die Kirchenglocken, die auch in dieser Zeit zum Gebet einladen.

Glockenläuten Erlöserkirche Schwandorf

 

Wir entzünden eine Kerze, denn wir wissen: Auch hier und heute sind wir eingeladen und getragen von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.


 

Wir lesen in der Bibel, gerne auch vers- bzw. satzweise reihum. Das Evangelium für diesen Sonntag findet sich im Evangelium nach Markus, Kapitel 10

35 Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden.
36 Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue?
37 Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.
38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde?
39 Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde;
40 zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.
41 Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes.
42 Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an.
43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein;
44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.


 

Gerne können wir nun das Glaubensbekenntnis sprechen. Es verbindet uns – wie wir immer sagen – mit Christen aller Zeiten, aller Länder und aller Konfessionen.


 

Wir laden ein zuzuhören: eine kurze Andacht von Pfarrer Arne Langbein mit Gedanken zum Sonntag Judika.


 

In einem Moment der Stille oder gern auch laut ausgesprochen beten wir für die, die uns wichtig und wertvoll sind.


 

Wir beten das Vaterunser, auch dieses verbindet uns über alle aktuell nötigen Entfernungen hinweg, miteinander und mit Gott.


 

Wir stellen uns unter Gottes Segen, das dürfen und das können wir auch ohne Pfarrer oder Diakon! Feiern wir gemeinsam, dann sprechen wir uns mit Namen an und zu „Gott segne dich, (Name)“. Feiern wir allein, dann dürfen wir uns selbst umarmen und uns selbst zusprechen: „Gott segne mich.“

Amen! Und – ja, ganz sicher: So wird es sein!

Gott behüte uns alle, bis wir so Gott will bald wieder gemeinsam feiern können!


 

WIr laden Sie ein zum Singen, zusammen mit Florian Sorgenfrei an der Orgel. Nach dem Vorspiel singen wir die ersten drei Strophen des Wochenliedes "Holz auf Jesu Schulter" (EG97).

 

  1. Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht,
    ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
     
  2. Wollen wir Gott bitten, dass auf unsrer Fahrt
    Friede unsre Herzen und die Welt bewahrt.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
     
  3. Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht.
    Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht!
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

Text: Jürgen Henkys (1975) 1977 nach dem niederländischen »Met de boom des levens« von Willem Barnard 1963, Melodie: Ignace de Sutter 1964, aus dem Evangelischen Gesangbuch (EG), Lied 97


 

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