Gottesdienst zu Hause

eine Anleitung für einen Gottesdienst

unser digitaler Monatsgottesdienst im August 2020, für dich und deine Familie zum 8. Sonntag nach Trinitatis.
2. August 2020 8.So.n. Trinitatis

Zu Beginn kommen wir zur Ruhe. Hören wir auf die Kirchenglocken. Der vertraute Klang lädt uns zum Gebet ein.

Glockenläuten Erlöserkirche Schwandorf

 

Wir entzünden eine Kerze, denn wir wissen: Auch hier und heute sind wir eingeladen und getragen von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.


 

Wir lesen in der Bibel, gerne auch vers- bzw. satzweise reihum. Das Evangelium findet sich Markus, Kapitel 7.

Die Heilung eines Tauben
31 Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte.
32 Und sie brachten zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, dass er ihm die Hand auflege.
33 Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und spuckte aus und berührte seine Zunge
34 und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf!
35 Und sogleich taten sich seine Ohren auf, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.
36 Und er gebot ihnen, sie sollten's niemandem sagen. Je mehr er's ihnen aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus.
37 Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden.

 

Gerne können wir nun das Glaubensbekenntnis sprechen. Es verbindet uns – wie wir immer sagen – mit Christen aller Zeiten, aller Länder und aller Konfessionen.


 

Wir laden ein zum Zuhören. Gedanken von Pfarrer Arne Langbein zum Monatsspruch für diesen August aus Psalm 139.

14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.


 

In einem Moment der Stille oder gern auch laut ausgesprochen beten wir für die, die uns wichtig und wertvoll sind.


 

Wir beten das Vaterunser, auch dieses verbindet uns über alle aktuell nötigen Entfernungen hinweg, miteinander und mit Gott.


 

Wir stellen uns unter Gottes Segen, das dürfen und das können wir auch ohne Pfarrer oder Diakon! Feiern wir gemeinsam, dann sprechen wir uns mit Namen an und sagen: „Gott segne dich, (Name)“. Feiern wir allein, dann dürfen wir uns selbst umarmen und uns selbst zusprechen: „Gott segne mich.“

Amen! Und – ja, ganz sicher: So wird es sein!

Gott behüte uns alle, bis wir, so Gott will, bald wieder gemeinsam feiern können!


 

Am Ende dieses Gottesdienstes singen wir "Nun  Nun lasst uns Gott dem Herren" (EG 320) zusammen mit Florian Sorgenfrei an der Orgel.

1. Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren
für alle seine Gaben, die wir empfangen haben.

2. Den Leib, die Seel, das Leben hat er allein uns geben;
dieselben zu bewahren, tut er nie etwas sparen.

3. Nahrung gibt er dem Leibe; die Seele muss auch bleiben,
wiewohl tödliche Wunden sind kommen von der Sünden.

8. Erhalt uns in der Wahrheit, gib ewigliche Freiheit,
zu preisen deinen Namen durch Jesus Christus. Amen.

Text: Ludwig Helmbold 1575
Melodie: bei Nikolaus Selnecker 1587
Satz: Johann Crüger 1649